„Die Macht des Blutes“

  

Fürstbischof Konrad und seine Vasallen denken verzweifelt über Methoden nach, mit denen man den lästigen Geyer endgültig unschädlich machen kann. Und die Bruneckerin hat finstere Pläne, sie ist ihren Alten satt. Auch gefangene Bauern können keine Informationen liefern. Man denkt über einen Spion im Geyerlager nach und schickt schon mal nach dem Henker.

 

Junker Rotenhan und die Schwarze Hofmännin besuchen Geyer und seine Katarina in seinem Giebelstädter Schloss. Sie mahnen, Geyer habe sich zu lange bei den Bauern nicht mehr gezeigt, die werden unruhig. Genau das kann er aber nicht, der Fürstbischof sitzt ihm im Genick. Und dann erscheinen unverhofft zwei finstere Gesellen, stoßen dummerweise auf Rotenhan und Geyer, und das führt zu erheblichem Ärger.

 

Die Bauern plündern fröhlich die umliegenden Klöster, aber plötzlich dreht sich der Spieß um: Eine schwer bewaffnete Truppe des Bischofs lässt die Sau raus und treibt die jungen Frauen zusammen. Als der Wirt Georg Metzler dazwischen geht, wird er zusammengeschlagen und die Mädchen können flüchten, aber der Adel jagt lachend hinterher: Blondwild statt Rotwild…

 

Geyer ist verzweifelt, die Bauern finden keine einheitliche Strategie. Da tauchen zwei abgerissene Gestalten auf: Adeline und Hildegund, ehemalige Mätressen des Bischofs und völlig am Ende. Man beschließt: sie sollen zusammen mit Katarina unter Rotenhans Schutz im Schloss Rotenhan in Sicherheit gebracht werden. Aber ist das wirklich eine gute Idee?

 

Dias Brunecker-Ehepaar giftet sich derweil mal wieder an. Helfenstein möchte der Bruneckerin gern an die Wäsche, aber erst soll er den Alten mit Gift aus dem Weg räumen. Der entsprechend präparierte Apfel landet allerdings ganz wo anders und die Giftattacke wird offensichtlich. Helfenstein muß seine Auftraggeberin nennen, und das führt zu erheblichen Repressalien.

 

Rotenhan und die Damen sind auf dem Weg zu seinem Schloss. Aber das Pech wartet schon. In Gestalt des Truchsess von Waldburg samt seinen wilden Spießgesellen. Er will den Spion und seine angeblichen Verfolger zum Geyerschloss losschicken. Ein wildes Handgemenge entspringt.

 

Der Bischof wird immer unruhiger, niemand weiß, ob das mit dem Hinterhalt für Geyer klappen wird. Die geladene Stimmung wird aufgehellt durch den Truchsess, der seine Beute anschleppt. Vorsichtshalber wird ein Plan B entwickelt: ein Hexen-Schauprozess um Katarina, um Geyer nach Marienberg zu locken. Die Gefangenen landen erstmal im großen Verlies der Festung.

 

Geyer stellt seinen Bauern Freibriefe aus, um sie vor des fiesen Ritter Grumbachs Zugriffen zu schützen. Dann erscheint der angeblich von den Häschern des Bischofs „verfolgte“ Spion. Geyer verjagt sie zwar, aber Konrads Plan geht auf: Geyer erfährt von einem angeblichen geheimen Treff aller Bauernführer und glaubt die Lüge.

 

Die Bauern haben gerade ein Amtshaus geplündert und dort Schwarzpulver erbeutet, als Metzler von der Gefangennahme der Damen erfährt. Um Katarina und Co zu retten, stürmen alle Bauern los in Richtung Würzburg.

 

PAUSE

 

Im Kerker beratschlagen die Gefangenen, wie es hinzukriegen ist, dass Rotenhan fliehen kann, um Geyer vor dem Hinterhalt zu warnen und man schmiedet einen äußerst unkonventionellen Plan.

 

Die Bruneckerin greift zu einem ehrgeizigen Mittel, um ihren Alten loszuwerden, sie will glückliche Witwe werden. Und die Pläne für einen Scheinprozess gegen Katarina und die Schwarze Hofmännin werden weitergeschmiedet.

 

Mitternacht in der Holdermühle. Die Vasallen des Bischofs bereiten den Hinterhalt vor. Geyer kämpft gegen die Übermacht und droht zu verlieren, als in letzter Sekunde Rotenhan erscheint. Ein wildes Gefecht beginnt....

 

Auf der Festung formiert sich das scharf bewachte Tribunal. Doch während die Anklage verlesen wird und angebliche Zeugen gehört werden, sorgen Geyer und Rotenhan mit einem genialen Trick für den schleunigen Abzug der Damen ins Bauernlager.

 

Dort herrscht eitel Freude: Geyer und Rotenhan reiten an, nur die Damen fehlen noch, sie sind ja zu Fuß. Geyer erkennt sogar den Verräter wieder, der ihn in die Falle gelockt hat. Doch die allgemeine Siegeslaune wird gestört durch eine furchtbare Nachricht.....

 

 

ENDE